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Sonntag, 8. Juni 2008, 16.00 Uhr
PIRATENSCHWEIN (PREMIERE)
Theaterstück nach der Geschichte von Cornelia Funke
Was ein Piratenschwein überhaupt ist, das haben der dicke Sven und
sein Schiffsjunge Pit bis zu dem Tag, als sie das Ferkel Jule aus einem
heran treibenden Fass befreiten, auch nicht gewusst.
Eigentlich transportieren die beiden mit ihrem Schiff nur Rumfässer
oder Kisten voller Dörrfisch von einer Insel zur anderen. Seit Jule
bei ihnen ist, sitzt sie immer mit im Boot. Als sie eines Tages, weit
draußen auf dem Meer, plötzlich laut zu quieken anfängt,
entdecken Sven und Pit, dass Jule sie zu einem versunkenen Schatz gelotst
hat. Fortan meldet sich Jule immer dort, wo die Piraten ihre Goldschätze
versteckt haben.
Als dies einer wilden Piratenhorde zu Ohren kommt, dauert es nicht mehr
lange und Jule wird entführt. Sven und Pit haben alle Hände
voll zu tun, um Jule zu retten.
Montag, 9. Juni 2008, 18:00 Uhr
BLAUER MONTAG: MÜßIGGANG UND KONTEMPLATION
Arbeit heute steht vor allem im Dienste des Negotiums, also im Dienste
des Geschäfts. Wörtlich übersetzt heißt Negotium
"der Ort, wo Muße nicht ist". Muße (lat. otium)
ist mit Glück eng verbunden und Glück eng mit Freiheit. Heute
ist Erwerbsarbeit oder die Arbeit als Selbständiger jedoch überwiegend
frei von Muße, Glück und Freiheit. Und vor allem ist sie häufig
sinnlos geworden, die Märkte sind voll, die letzten Marktlücken
geschlossen. Und allmählich erinnern sich die Menschen daran, dass
es auch noch Tätigkeiten im Sinne des Otiums gab und wieder geben
könnte. Davon handelt diese Veranstaltung.
Der Referent Dr. Thomas Friedrich ist Professor für Philosophie und
Designtheorie an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule
Mannheim. Er leitet dort das Institut für Designwissenschaft.
Vortrag zum Download
Montag, 9. Juni 2008, 20:00 Uhr
FEUERZANGENSOLO
Ein comediantischer Theaterabend mit Uwe Heene
"Ein absoluter Klassiker." "Einer der besten Filme aller
Zeiten!" "Mein Lieblingsfilm mit unserem' Rühmann!!!"
So oder ähnlich lauten die Kommentare zum berühmten Filmkunstwerk
"Die Feuerzangenbowle". Heinz Rühmann entfachte damit 1939
eine Flamme in den Herzen seiner Zuschauer...
Jetzt zündet ein anderer Schauspieler ein ganz neues Feuerwerk!
Uwe Heene lässt das Herz der Feuerzangenbowle wieder auflodern. Sein
Solo bringt sie alle zum Leben: Den "Schnauz" und die Lausejungens
der Oberprima, den knatternden Direktor, die undurchdringliche Frage:
"Watt is ene Dampfmaschin'?" und die gute alte Schule an sich...
Dabei wird die Ein-Mann-Feuerzangenbowle nicht nur zum furiosen Kabinettstück,
sondern auch zur zweiten Liebeserklärung an die Schule'...
- Dass die Schule es wieder mal nicht merken wird, darauf "pfeifft"
der bekannte Akteur.
Und: Ja! - Er ist ein "Pfeiffer mit drei F"!!!
Mittwoch, 11. Juni 2008, 15:00 Uhr
ZERALDAS KOCHBUCH
Weil ihre Mutter sehr früh starb, beherrscht die kleine Zeralda schon
im zarten Alter von sechs Jahren alle Kniffe und Tricks der Haute Cuisine.
Ihre Rezepte sind berühmt, das Kochen ist ihre große Leidenschaft.
Zeralda brät und backt, schmort und grillt, siedet und spickt und
eines Tages rettet ihre Kochkunst ihr Leben. Als sie im Wald auf einen
ausgehungerten Riesen stößt, hat der Rüpel das kleine
Mädchen gleich zum Fressen gern und möchte es mit Haut und Haaren
verspeisen. Aber Zeralda ist schlau, sie weiß, wie man Riesen zähmt.
Sie folgt ihm auf sein Schloss, bringt ihm Manieren bei - und wenn sie
nicht gestorben sind, frittieren sie noch heute!
Zeraldas Kochbuch ist ein Stück mundgerechtes Erzähltheater,
leicht verdaulich für Kinder ab 5 Jahren und äußerst bekömmlich
und köstlich für Erwachsene!
Mittwoch, 11. Juni 2008, 19:00 Uhr
KONZERT FÜR WOLKENGUCKER
Swingtêtes
Bertrand Le Guillou (Gitarre und Gesang), Manfred Pfeifer (Klarinette,
Saxophon, Querflöte), Uli Bund (Gitarre), Jörg Jenner (Kontrabass)
Die Swingtêtes sind eine deutsch-französische Formation, die
sich mit großer Leidenschaft unter anderem dem Repertoire Django
Reinhardts gewidmet hat. Die Musik des Altmeisters wird geschmackvoll
mit modern arrangierten französischen Chansons von Charles Trénet,
Yves Montand, Henri Salvador oder Michel Legrand und andere gemischt.
Neben Musette Walzer werden die großen Standards des Jazz variantenreich
interpretiert (von Swing, Latin bis Funky-Groove) und auch die Emotionalität
osteuropäischer Musik wird leidenschaftlich wiedergegeben.
Swingtêtes reisen mit ihrer Musik durch Zeit und Genres. (www.elf-a.de)
Bernhard Weik lädt ein zur Weinprobe
(Achtung: Nur mit Anmeldung!)
Donnerstag, 12. Juni 2008, 20:00 Uhr
SNEAK REVIEW
Überraschungsabend
Eine Sneak Preview ist eine Art Vorpremiere, bei der im Kino ein Film
vor dem nationalen Filmstart gezeigt wird, ohne dass die Besucher beim
Kartenkauf wissen, welcher es ist.
Wir laden Sie zur definitiv ersten Sneak Review der Welt ein. Lassen Sie
sich von einem unterhaltsamen Programm überraschen! In den letzten
siebzehn Jahren haben wir 51 Inszenierungen auf die Bühne gebracht.
Dabei haben wir gesteppt, dass die Socken qualmen, wir haben gesungen,
sind mit einem Auto über die Szene gefahren, haben uns kopfüber
an Deckenbalken gehängt, das Publikum mit Leberwurstbroten gefüttert
und uns mit unserer eigenen Videoaufzeichnung gestritten. Eines dieser
Programme wird es geben!
Freitag, 13. Juni 2008, 18:00 Uhr
ROMEO UND JULIA KOPERNIKUS REMIX
"Romeo und Julia Kopernikus Remix" ist die filmische Bearbeitung
des Dramas von William Shakespeare, das Peer Damminger und Uwe Heene im
Rahmen eines theaterpädagogischen Projektes mit Schülerinnen
und Schülern der Kopernikus-Realschule erarbeitet haben.
Freitag, 13. Juni 2008, 19:00 Uhr
KONZERT FÜR WOLKENGUCKER AM RHEINSTRAND
FAULE WORTE, MÜßIGES GEREDE VON MONIKA-MARGRET STEGER. SCHÖNE
TÖNE VON DEN WINDFLÜCHTERN
Windflüchter: das sind der Gitarrist Christian Witt und der Komponist
und Gitarrenlehrer Rainer Kröhn aus Mannheim. Musikalisch bewegt
sich Windflüchter zwischen verträumten Klangbildern und fetzigen
Kompositionen mit lateinamerikanischem Flair. Die je nach Stück und
Stimmung mal sehr zarte und dann wieder sehr expressive Musik passt hervorragend
zum Wolkengucken. Die Musik der Windflüchter ist verbunden mit einer
Lesung über die Faulheit und den Müßiggang mit Monika-Margret
Steger. Sie liest "Aus dem Leben eines Taugenichts", erinnert
an mehr oder weniger bekannte (oder: an bekannte und weniger bekannte)
Volkslieder in diesem berühmten Text der deutschen Romantik, an faule
Grillen, den "Hans im Glück" und andere Fabeln und Märchen
zum Thema Müßiggang.
Freitag, 13. Juni 2008, 21:00 Uhr
KARUNA
Erwin Ditzner (Drums, Percussion ), Hanno Giullini (Gitarre) , Rainer
Pusch (Saxophon); Manickam Yogeswaran (Gesang)
www.rainer-pusch.com
Karuna ist ein Sanskritwort, ein zentraler Begriff des Hinduismus und
Buddhismus. Genau übersetzt heißt es Anteilnahme, Mitgefühl,
Kompassion - es bedeutet ein sich Einfühlen, Verinnerlichen. Rainer
Pusch verwirklicht das Karuna-Bandkonzept eigens für den InselSommer.
Ausgehend von karnatischen Kompositionen oder eigenen Kompositionen, die
auf Raga und Tala basieren, sucht die Gruppe eine persönliche Ausdrucksform,
dringt in die fremde Musik ein - ohne die eigene musikalische Identität
zu verlieren.
Leiter des Projektes ist der Musiker und Komponist Rainer Pusch, ein altbekannter
Saxophonist aus der Jazzszene der Metropolregion, der nach langer Reisezeit
(u.a. in Indien) wieder zurückgekommen ist und einen Schatz an weltmusikalischer
Erfahrung mitgebracht hat. Mit dabei ist der srilangesischen Sänger
Manickam Yogeswaran. Yoga, wie er von Freunden genannt wird, ist auf der
einen Seite ein hervorragend ausgebildeter klassischer, karnatischer Musiker,
arbeitet aber in sehr verschiedenen Bereichen von Worldfusion (Die Dissidenten)
bis hin zu Shout (einem experimentellen Chor) mit dem er weltweit unterwegs
ist.
Mit Erwin Ditzner und Hanno Giullini hat Rainer Pusch zwei Musiker für
das Projekt gewonnen, die in der Metropolregion allen Musikfreunden ein
Begriff sind.
Freitag, 13. Juni 2008, 23:30 Uhr
PICCOLO SUICIDIO
Das kurze Kultstück zum Abschluss des Abends
Seit 20 Jahren spielt Peer Damminger das einzige Tischdrama der Welt -
das Theaterstück aller Theaterstücke. Egal ob in Deutschland,
Russland oder im Iran - Tränen der Rührung waren den kleinen
Darstellern in Dammingers Händen immer gewiss.
Samstag, 14. Juni 2008, 15:00 Uhr
LOTTA ZIEHT UM
Theaterstück von Astrid Lindgren
Das Berliner "Theater auf der Zitadelle" war schon im letzten
Jahr mit riesigem Erfolg zu Gast auf der KinderInsel. In diesem Jahr zeigt
das Theater einen Klassiker von Astrid Lindgren.
Lotta hat es nicht leicht mit den Erwachsenen aus der Krachmacherstraße.
Wie kann man eine Fünfjährige auch dazu zwingen, einen kratzigen
Pullover anzuziehen? Kurzerhand zerfetzt Lotta das ungeliebte Kleidungsstück
mit einer Schere. Als ihr klar wird, dass es deshalb wohl Ärger mit
der Mutter geben wird, zieht sie um.
Lotta ist ein ungewöhnliches Mädchen. Sie sagt immer: "Das
ist merkwürdig mit mir. Ich kann so viel. Ich kann praktisch alles,
was ich will." Und das beweist sie ihren Eltern, wenn sie nun ganz
allein auf dem Dachboden der netten Nachbarin wohnt.
Samstag, 14. Juni 2008, 19:00 Uhr
KONZERT FÜR WOLKENGUCKER AM RHEINSTRAND
HEAVEN'S GATE
Von Gospels bis Musicals: Konzert mit Heaven´s Gate - bei zahlreichen
Konzerten in der ganzen Pfalz begeistert der Chor mit Freude und Schwung
und mitreißenden, gefühlsstarken Rhythmen sein Publikum und
beeindruckt mit einem umfangreichen Repertoire. Dass sich die Sängerinnen
und Sänger um Matthias Weickl auch sozial engagieren, gibt ihren
Konzerten einen zusätzlichen Stellenwert.
www.heavensgate-ev.de
Samstag, 14. Juni 2008, 21:00 Uhr
AMSTERDAM KLEZMER BAND
Klezmer, Ska, Rembetiko, Balkansounds, jiddische Raps und Istanbul-Sounds
...
Job Chajes (Altsaxophon); Janfie Van Strien (Klarinette, Sopransaxophon,
Vocals); Gijs Levelt (Trompete) Joop v/d Linden (Trompete, Percussion,
Tuba); Theo Van Tol (Akkordeon); Jasper de Beer (Kontrabass, Vocals);
Alec Kopyt (Percussion) www.amsterdamklezmerband.nl
"Der Name mag verwirren, denn Klezmer ist nur einer der Stile, die
sie repräsentieren. Ihre Reise geht vom New Yorker Shtetl über
Odessa bis nach Moskau. Auf jeden Fall zählen sie zu den Lieblingen
der Russendisko!"
(Journal Frankfurt)
Die "Klezmer Guerilla" (Funkhaus Europa/WDR) zieht mit powervollen
und poetischen Live-Acts das internationale Publikum und eine bemerkenswert
breit gefächerte Zuhörerschaft jeden Alters in ihren Bann. Ihr
erfrischender Ansatz des Klezmer- und Balkan-Sounds überwindet traditionelle
Aspekte. Sie verbinden das Vermächtnis der Klezmer-Musik mit der
Intensität des Punks und verschiedenen Stilen von Gypsy- und Dance-Musik.
Ihre Auftritte hinterlassen ein erstauntes und vom Tanzen schweißgebadetes
Publikum.
"Wenn mir jemand vor 28 Jahren in der Ukraine gesagt hätte,
dass ich, ein 19-jähriger Hard-Rock-Freak, auf die Musik meines Heimatlandes
stehen und diese auch selbst machen würde, dann hätte ich denjenigen
ausgelacht." meint Sänger Alec Kopyt aus Odessa. "In meinem
Herzen und meiner Seele ersetzte die Magie des Dub - entstanden auf semi-kaputtem
Equipment in den jamaikanischen Slums - die multimillionenschweren Produktionen
der bekannten westlichen Pop-Monster ... Ich hoffe, die Neuauflage der
Musik meines geliebten europäischen Dorfes findet begeisterte Anhänger."
Sonntag, 15. Juni 2008, 10:00 Uhr
DOKTOR AUWIEWEH
Singspiel von Bärbel Maier
Unsere älteste Inszenierung ist wieder im Programm! Doktor Auwieweh
ist der Freund der Tiere. Er kann all die schlimmen Verwundungen heilen,
mit denen die Bewohner des Waldes zu ihm kommen.
Doch eines Tages erreicht ihn eine eilige Botschaft vom Nilpferd Hippopo
am Flusse Limpopo. Dort sind alle Tiere erkrankt, große und kleine
- und niemand ist in Sicht, der sie heilen kann. Doktor Auwieweh macht
sich auf den Weg, den Kranken zu helfen, doch schon bald verläuft
er sich in der eisigen Winterlandschaft. Doktor Auwieweh braucht die Hilfe
vieler Freunde, bis er endlich den Fluss Limpopo in Afrika erreicht.
Sonntag, 15. Juni 2008, 12:00 Uhr
LUFTMENTSCHN
Alpenländische Folklore in einer Mischung aus Klezmer, südländischen
Klängen und ungarischen Einflüssen - Musikakrobatik vom Feinsten
Thomas Gruber (Akkordeon), Rainer Gruber (Akkordeon und Gitarre), Florian
Starflinger (Geige und Bratsche), Michael Fenzl (Kontrabass). www.luftmentschn.de
Luftmentsch ist ein jiddischer Begriff und beschreibt arme Menschen ohne
ersichtlichen Beruf - die Musiker finden, der Begriff passt zu ihnen.
Mit Eigenkompositionen, die auf Musik entfernter Länder basieren,
locken die vier studierten Barfussgänger ungeahnte Töne und
Harmonien aus ihren Instrumenten. Wer kennt schon einen "bayerisch-ungarischen
Jodler" oder einen "französischen Walzer aus Niederbayern"?
Nach dem Motto "Barfuss durch die Welt der Musik" verschmelzen
die Luftmentschen Elemente aus der alpenländischen Folklore mit Klezmer,
lassen Tango auf einen Beduinen treffen oder zelebrieren eine bayerische
Hochzeit mit ungarischen Einschlägen. Kein Wunder, dass die Band
seit 2005 von der Yehudi-Menuhin-Initiative "live music now"
gefördert wird. Absolut großartig!
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